Verfasst von: eltobi | März 15, 2010

Ueber Quito und Otavalo nach Kolumbien an den Strand

Uiuiui, jetzt ist schon wieder so viel passiert und ich hab schon so lange wieder nix geschrieben. Suedamerika ist aber nach wie vor grossartig! Schade, dass es schon bald vorbei ist…

Nach Vilcabamba ging’s fuer mich dann erstmal in die Hauptstadt Quito zu Yves aus Eschwege. Und was machen zwei Eschweger, wenn sie sich treffen? Richtig: Feiern, Bier trinken, philosophieren, Geschichten aus der Heimat erzaehlen, dumme Geschwaetze und das Leben geniessen. Waren drei wunderbare Tage dort. Gruss an Yves an dieser Stelle! Quito an sich ist – in der Altstadt – auch echt sehenswert. Die Neustadt ist allerdings ziemlich touristisch und des Nachts auch nicht so ganz ohne.

Kirche in Quito - Jupp, das IST Gold...

Von Quito aus war mein naechster Stop Otavalo, ein kleines Staedtchen, das an sich eigentlich nur ein grosser Markt ist. Grade Samstags ist die ganze Stadt wortwoertlich „ein Markt“. Ich war dort allerdings hauptsaechlich, um meinen ehemaligen bielefelder Mitbewohner Agit zu besuchen und so ging die Feierei dann auch gleich nochmal drei Tage weiter. Am grossen Marktsamstag waren wir dann auf dem Viehmarkt und das war wirklich so, wie man sich einen „Viehmarkt“ eben vorstellt: Gefluegel in Kisten zusammengepfercht, haufenweise Meerschweinchen in kleinen Gehegen und Unmengen von Schweinen und Kuehen in allen Varianten. In der Ecke mit den Stieren war die Atmosphaere auch etwas angestrengt, da die Stiere sich gegenseitig nicht so gut haben konnten…

Mit Ronja und Agit auf'm Viehmarkt

Nach drei Tagen in Otavalo hiess die naechste Station: Kolumbien. Und nach einer Woche dort kann ich nur sagen: Dieses Land ist einfach grossartig und hat seinen schlechten Ruf wirklich zu Unrecht! Hab mir zuerst die Hauptstadt Bogotà angeschaut und war dort im Goldmuseum, einer der groessten Sammlungen an pre-hispanischen Goldartikeln (ueber 50.000 Exponate). Unglaublich beeindruckend!

Massives Gold

Da bekommt man dann mal ein Gefuehl dafuer, warum die Spanier Kolumbien und Suedamerika so reizvoll fanden:

Exponate im Goldmuseum

Bemerkenswert war auch der Wechsel der Wachen am Praesidentenpalast: die haben da glatt mal eine 45-minuetige Zeremonie inklusive eines gigantischen Spielmannszugs und einer kompletten Choreographie gemacht (im Sinne von Schrittabfolge nicht Tanz – wobei, waere auch lustig gewesen…)

Wachwechsel mit viel Trara

Achja, ein Klischee in Bezug auf Kloumbien stimmt allerdings doch: es gibt hier im Vergleich zu den restlichen Laendern, die ich besucht habe doch ueberdurchschnittlich viele schoene Frauen…

Zur Zeit bin ich in Taganga an der kolumbianischen Karibikkueste und mach meinen Tauchschein. Heute hatte ich die ersten beiden Tauchgaenge im offenen Meer und ich hab wirklich Blut geleckt. Tauchen macht tierisch Spass und es ist einfach ein unglaubliches Gefuehl, eine komplett neue Welt erkunden zu koennen. Zumal man sich hier permanent in „Findet Nemo“ hineinversetzt fuehlt. Fotos und mehr vom Tauchen gibt’s im naechsten Eintrag. Ich werd wohl noch eine Weile hier bleiben und noch ein paar zusaetzliche Zertifizierungen machen. Nachttauchen reizt mich naemlich schon extrem.

Das war’s dann auch erstmal fuer dieses Mal. Ich meld mich hier wieder in ein paar Tagen. Bis dahin: Lasst es euch gut gehen!

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Responses

  1. High Tobi,
    happy Birthday wünschen Dir:M,M,C,und E.


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