Verfasst von: eltobi | Januar 3, 2010

Subtropische Temperaturen und die letzten Tage in Argentinien

Hallo ihr Lieben! Hoffe mal ihr habt die Feiertage gut ueberstanden und euch einen ordentlichen Wanst angefressen. Die Weihnachtsfeier in Mendoza war prima: Die Steakpizza stellte sich als diverse Fleischbrocken heraus, die auf dem Grill mit Tomaten und Kaese belegt wurden. Quasi Fleisch statt Teig. Gegen Mitternacht brach dann ploetzlich die Hoelle los, als die ganze Stadt anfing, mit Feuerwerk und Boellern um sich zu werfen. Ist wohl gute Tradition hab ich mir sagen lassen. Ein aelterer Herr hat mir erzaehlt, dass er in seiner Jugend an Weihnachten immer Molotow-Cocktails gebaut und auf der Strasse herumgeworfen hat! So schlimm war’s dann dieses Mal aber nicht…

Argentinischer Weihnachtsbraten

Am ersten Weihnachtstag hab ich Mendoza dann (stark verkatert) endgueltig denn Ruecken gekehrt und mich Abends in den Nachtbus nach Salta im Nordwesten Argentiniens gesetzt. Zur Feier des Tages gab’s dann fuer die 16 Stunden Busfahrt ein Ticket erster Klasse. Duchaus empfehlenswert! Die argentinischen Langstreckenbusse sind ja so schon extrem komfortabel, aber das war dann doch schon fast ein wenig zu dekadent. Naja, bald geht’s ja nach Bolivien und Peru, da wars das dann mit Komfort in den Bussen.

Einer der zahlreichen Kolonialbauten

In Salta angekommen traf mich erst mal der Schlag: es war mindetsens mal genauso heiss wie in Medoza, dazu kam aber noch eine extreme Luftfeuchtigkeit. Als ich meinen Rucksack durch die halbe Stadt zur Herberge geschleppt hatte, war dann auch erst mal eine Dusche noetig. Salta selbst hat einen ganz eigenen Flair, da dort noch unheimlich viele Bauten aus der Kolonialzeit stehen. Es macht wirklich Spass, durch die Strassen zu schlendern und sich an den Gebauden zu erfreuen. Die Mittagszeit (Siesta) sollte man allerdings wirklich im Schatten verbringen, da man sonst fast eingeht. Das archaeologische Museum bietet sich hier an. D0rt gibt es die weltweit best erhaltenen „Berg-Mumien“ zu sehen. Das sind Mumien, die nicht durch Praeparation, sondern durch entsprechende Umwelteinfluesse (grosse Hoehe und Kaelte, kaum Luftfeuchtigkeit) konserviert wurden. War schon ein wenig gruselig, fast hautnah an mehrere hundert Jahre alte Inca-Kinder zu kommen. Konnte leider keine Fotos machen, da Licht ebenfalls zum Verfall beitraegt.

Kirche in Salta bei Nacht

Nach einer beeindruckenden Tour durch die Regionen noerdlich von Salta (Sorry, Battarien der Kamera waren leer…) hab ich mich dann am 29.Dezember in den Bus Richtung bolivianische Grenze gesetzt. Und was ich dort erlebt habe, das erzaehl ich euch nach der naechsten Maus:

… beziehungsweise gleich, den Artikel muss ich naemlich jetzt erstmal schreiben. Bis denn!

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